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Congregatio Jesu

Aktuellste Nachrichten

 

Willkommen auf der aktuellen Nachrichtenseite der Congregatio Jesu.
 
Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Nachrichten und Berichte über Ereignisse, die noch nicht lange zurückliegen.

 

Aktuelle Nachrichten: 9.           Nachrichtenarchiv lesen.

 

 

Visitation in der chilenischen Provinz

Die Visitation in der chilenischen Provinz fand vom 16. bis 29. September statt. Chile ist ein Land geographischer, klimatischer und sozialer Kontraste. Die Kordilleren der Anden sind das geologische Rückgrat des längsten und schmalsten Landes der Welt. Die ersten deutschen Schwestern der CJ kamen 1934 in Antofagasta an, eines Stadt im Norden des Landes von wo Atacama Wüste sich erstreckt – die trockenste Wüste der Welt.
Die Schwestern Jane Livesey und Elena Gatica, begleitet von Sr. M. Helena Gabei CJ als Übersetzerin, besuchten die sieben apostolischen Gemeinschaften der Provinz: Santiago-Macul (Provinzhaus, Bethanien, Haus für die älteren/kranken Schwestern und eine Schule), Santiago-La Florida (Filiale) San Carlos (Schule), Chillán (Schule), San Ignacio (Polytechnikum), San Fabián (Pfarreiarbeit) und Antofagasta (Schule).
Neben den persönlichen Gesprächen mit den Schwestern und einem Treffen der Gemeinschaft an jedem Ort, hatten sie die Möglichkeit, sich mit einigen Laien aus dem Personal auszutauschen, die in der pädagogischen Sendung in jeder der fünf Schulen mitarbeiten. Die Schulen bilden die Schwerpunkte im Dienst der Provinz. In San Fabián de Alico besuchten sie den Nähkurs für die Frauen am Ort, der von einer Schwester begleitet wird. Die Visitation endete mit einem Treffen mit Sr. Marité, der Provinzialoberin und den Mitgliedern ihres Rates.
Am 30. September kamen die Schwestern Jane und Elena mit den drei Provinzialoberinnen der Regionalkonferenz von Lateinamerika (CRAL) zusammen, den Schwestern Silvia, M. Helena und Marité um einige Schritte zu formulieren, die zu einer Neuordnung der drei Provinzen führen sollen.
(Text: EG; Fotos: EG und Sr. Paula)
 
Foto 1: Sr. Jane segnet Sr. Flor Maria im Haus Bethanien.
Foto 2: Treffen mit den Laien in San Ignacio
Foto 3: Treffen mit dem Nähkurs in San Fabián
Foto 4: Schwester Jane und Elena mit den Provinzialoberinnen von Lateinamerika
 
 

Dieser Nachrichtenartikel läuft aus am 06/01/2018.



SOLWODI Rumänien feiert die offizielle Eröffnung seines neuen Beratungs- und Bildungszentrums in Bukarest

 Nach 8 Jahren der Hoffnung und harter Arbeit hatte Solwodi Rumänien das Privileg die offizielle Eröffnung seines neuen Beratungs- und Bildungszentrum für Opfer häuslicher Gewalt und des Menschenhandels zu feiern.
Es war ein langer Weg bis hierher und wir sind unseren Sponsoren sehr dankbar, weil sie dies ermöglichten und uns auch erlaubten, großzügig zu planen und daran zu glauben wagten, dass Gottes Sendung, die wir im Herzen teilen, möglich ist. Als ich 2009 mit dieser Sendung begann, mit einem ‘Traum’, wenigen Kenntnissen und 1500 € fühlte ich mich wie die Apostel als sie bei Jesus standen, vor vielen Menschen die hungrig waren und als sie nur drei Brote und zwei Fische hatten. Wie bei den Aposteln gab Jesus mir den Korb zum Teilen, ohne dass ich begriff, wieviel Arbeit getan werden musste, sondern er gab Zeit, Energie, Gebete, Mitgefühl und Fürsorge mit Vertrauen. Ich bin eine seiner Gefährtinnen.
Seither ist das Projekt größer geworden in einer Weise, die ich zunächst nicht vorhersehen konnte. Unsere erste Beratungsstelle war in einem Souterrain und die ersten Sponsoren wollten eine Schutzwohnung finanzieren und so hatten wir eine Schutzwohnung. Dann, als wir auf die Bedürfnisse der Frauen eingingen kamen wir zum nächsten Schritt unserer Reise als wir das Lebensmodell für den Übergang eröffneten. Erst nachdem alle Dienste für die Frauen zur Verfügung standen, haben wir in richtiges, anziehendes Beratungszentrum und Raum für unsere Büros.
I sage immer, dass ich keine Träume habe, wie sich das weiter entwickeln wird, denn ich weiß, dass es sich entwickelt und weiter entwickeln wird, weil wir unser Vertrauen auf Gott setzen und auf das aufmerksame, produktive Hören auf Menschen, die Gott in unser Leben schickt. In diesem Zusammenhang finde ich unsere Mission ausgedrückt in den Worten des Hl. Irenäus: “Die Ehre Gottes ist der lebendige Mensch.” Ein Leben ohne Missbrauch, Gewalt, Sklaverei, ein Leben erfüllt von der Fülle Gottes.
Vor mehr als 400 Jahren sagte Mary Ward: “Frauen werden mit der Zeit viel tun”. Wir sind heute diese Frauen und wir arbeiten unermüdlich für eine Welt, in der die Frauen ihren Platz in der Familie, der Kirche und der Welt einnehmen.
(Text und fotos Sr. Adina) 
 
 
 

Dieser Nachrichtenartikel läuft aus am 02/01/2018.



Neue Aufgaben für die Koreanische Provinz der Congregatio Jesu

Seit Gründung der Koreanischen Provinz im Jahr 1964 engagieren sich die Schwestern in der Gemeindepastoral der Städte. Seit zwei Jahren allerdings arbeiten sie auch in den Außenstationen des Wallfahrtsortes Hoengseon, der sehr abgelegen in den Bergen im Norden Südkoreas liegt.  In den kleinen Siedlungen inmitten von Reis- und Ginsengfeldern besuchen sie die Christen, bringen die Krankenkommunion, bereiten Kinder für den Empfang der Sakramente vor, begleiten Gebetsgruppe, bieten geistliche Begleitung an und kümmern sich um die Kirche und die Gottesdienste. Es ist eine mühevolle Arbeit, denn es gibt nur wenige Christen dort. 
 

Das Besondere dieses Ortes ist, dass er im 19. Jahrhundert Zufluchtsort für viele Christen war, die vor Verfolgung und dem sicheren Tod fliehen mussten.
Die Wallfahrtskirche wurde um das Jahr 1888 von einem französischen Missionar gebaut.  In der nahe gelegenen alten Schule hat Sr. Teresa ein Kaffee und eine Bibliothek eingerichtet. Gerne kommen die Pilger hierher, um mit den Schwestern zu sprechen und Hilfe auf ihrem geistlichen Weg zu erhalten.      (Text und Fotos/eka)
 

 

Dieser Nachrichtenartikel läuft aus am 23/12/2017.