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Congregatio Jesu

Archivierte Nachrichten

 

 

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Aufbruch nach Korea

Am 20. April 2012 sind Jane Livesey CJ und Cecilia Yeom CJ nach Korea aufgebrochen. Während der fünf Wochen ihres Besuches dort werden  sie mit allen Schwestern sprechen und viele Orte besuchen, in denen die Schwestern tätig sind.
 
Für Sr. Jane in ihrer neuen Aufgabe als Generaloberin ist es die erste lange Auslandsreise. Die Ergänzenden Normen der Congregatio Jesu schreiben vor, dass sie wenigstens einmal während ihrer Amtszeit alle Provinzen, Regionen und Häuser visitieren soll. Dieser Auftrag wird sie in diesem Jahr noch nach Spanien, Russland und Sibirien, in die Slowakei und die Ukraine bringen und im November nach Indien.
 
   

Diese Nachricht lief aus am 30/06/2012.



Slowakei - ┼Żakovce

Sr. Viera Miklu┼íi─Źáková CJ berichtet über ein Sozial- und Armutsexperiment in  ┼Żakovce:
 
┼Żakovce ist ein kleines Dorf am Fuß der hohen Tatra, aber die Slowaken benutzen den Namen  "┼Żakovce" auch für einen Gebäudekomplex, der am Rand dieses Dorfes herangewachsen ist. Dort habe ich mein 6wöchiges Sozialexperiment verbracht. Der volle Name des Komplexes ist Das Institut Christi, des Hohen Priesters in ┼Żakovce und es ist eine Einrichtung für Menschen am Rand der Gesellschaft. Es wird vom IKV geleitet – Dem Institut Christi des Hohenpriesters; es ist ein Säkularinstitut von Priestern und Laien. Eines der Mitglieder ist Fr.Marián Kuffa, ein Pfarrer von ┼Żakovce. Er begann diese Arbeit vor 20 Jahren mit nichts als einem starken Glauben, einem liebenden Herzen und dem Segen seines Bischofs.
 
Das Institut ist langsam gewachsen, je nach den Bedürfnissen der Menschen, die es aufsuchen. Heutzutage sind etwa 300 Klienten in ┼Żakovce; Obdachlose, Alkoholiker, ehemalige Straftäter, die Verlassenen, behinderte Männer und Frauen, Jugendliche deren Aufenthalt in oder Schutzwohnungen beendet ist, Geschiedene, Roma, kinderlose Frauen, die die Waisenhäuser verlassen haben, Mütter mit Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen auf der Straße gelandet sind und keinen Ort haben, wo sie hingehen können. Alle müssen Beten und Arbeiten – außer den Kranken und den Kindern, die natürlich nicht arbeiten. Gebet, Arbeit und Liebe bilden den wichtigsten Teil der Therapie dort. Das Motto von Marian Kuffe und des IKV sagt:
 
Liebe die Menschen, so wie sie sind: je weniger sie es verdienen, umso mehr sollst du sie lieben. Liebe sie nicht nach ihren Verdiensten sondern nach ihren Nöten!
 
Die Zeit, die ich dort in ┼Żakovce verbracht habe, war wirklich ein Segen für mich. Meistens war ich mit Müttern und Kindern beschäftigt: mit Nachhilfe für Kinder, mit Hilfe bei Freizeitaktivitäten, Wochenenden und Nachtdienst. In der ganzen Zeit in ┼Żakovce hatte ich das Gefühl, dass Gott mit mir ist. Er war da, bevor ich kam. Und in der ganzen Zeit dort, hatte ich die Worte des 40. Psalms im Kopf: „Ich bin arm und gebeugt, der Herr aber sorgt für mich ..“. ┼Żakovce war eine Zeit der Gnade und ich bin sehr froh, dass ich sie erfahren durfte.

Diese Nachricht lief aus am 31/07/2012.



Zimbabwe ÔÇô Nesigwe

Sr Thoma van Dahl und Eva Hinz, eine ehrenamtliche Helferin aus Deutschland, besuchten Nesigwe im November und sie verfassten für die Kommunität in Mainz einen langen, bebilderten Bericht, um ihnen damit für ihre andauernde Unterstützung dieser neuen und anstrengenden Mission zu danken. Hier ist ein redigierter Bericht, der sich auf die Entwicklung in der Schule konzentriert.
 
In der Mission Nesigwe gibt es eine diözesane weiterführende Schule, die lange Zeit weder ausreichend Lehrpersonal noch Unterrichtsmaterial hatte. Anfang des Jahres, ein paar Tage nachdem sie in Nesigwe angekommen war und begonnen hatte, in der Schule zu unterrichten, wurde Sr. Monika Mujera zur stellvertretenden Schulleiterin befördert! Ihre Schulerfahrung und ihr Organisationstalent finden jetzt eine gute Verwendung.
 
Es gibt in dieser heißen Region nur wenig Regen im Jahr und oft gibt es weder elektrischen Strom noch sauberes Wasser. Die Schule ist sehr arm und die Schüler, Jungen und Mädchen, kommen aus den umgebenden ländlichen Gebieten. Sie kommen in der Schule an, nachdem sie kilometerweit gelaufen sind, meist ohne gefrühstückt zu haben. Die Maria Ward Schule in Mainz sponsert jetzt eine tägliche Portion von ‚Mahewu‘ – ein traditionelles Getränk aus Mais, Zucker und anderen Zutaten der Region. In den kalten Wintermonaten werden die Schüler/innen heißen löslichen Haferbrei erhalten. Diese Nahrung macht viel aus, im Hinblick auf die Lernfähigkeit der Schüler/innen. Ohne Nahrung waren sie teilnahmslos, erschöpft und schliefen häufig ein – und das gleiche galt für die Lehrer! Außerdem wurden drei neue Klassenzimmer gebaut und die Eltern haben dabei geholfen, den Baugrund vorzubereiten und den Grenzzaun zu bauen.
 
Auf dem Foto unten schicken die Schülerinnen und Schüler den Schülerinnen in Mainz ein großes Dankeschön – ‚SIYABONGA‘
 

Diese Nachricht lief aus am 31/07/2012.