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Congregatio Jesu

Archivierte Nachrichten

 

 

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Wallfahrt nach Danapur

Am 15. April 2012 brachen die Schwestern unseres Provinzialatshauses und unsere Novizinnen zusammen mit Sr. Vimla, unserer Provinzialoberin, zu einer Wallfahrt zur Kirche von Danapur auf.  Dieser Ort hat für uns große Bedeutung, weil er die Schwierigkeiten symbolisiert, mit denen die ersten Schwestern der CJ zu kämpfen hatten, als sie ihre Wurzeln in die indische Erde einsenkten. Die erste Gruppe der Wegbereiterinnen kam 1853 in Patna in Indien an und weitere Mitglieder und Novizinnen folgten ihnen. Diese Zeit war gezeichnet vom Unabhängigkeitskampf der Inder mit den Engländern. Ein Teil davon war eine Rebellion, zu der die Sepoys (die indischen Soldaten)  1857 aufriefen. Die Schwestern mussten zusammen mit den Waisenkindern, für die sie sorgten, in der katholischen Kirche in Danapur in Sicherheit gebracht werden. Nachdem das Allerheiligste in die Sakristei gebracht worden war, wurde die Kirche unterteilt und den Schwestern und Waisenkindern zur Verfügung gestellt. Innerhalb von zwei Monaten starben Mater Josephine Lorenz und ihre Novizin Sr. Mathilde Koch in dem kleinen fensterlosen Raum hinter dem Altar – Furcht und Sorge  um die Kinder und die starke Sommerhitze hatten sie krank gemacht. Obwohl wir diesen Ort schon im Februar 2012 besucht hatten, renovierten wir dieses kleine Zimmer und stellten Fotos von den Geschehnissen damals auf. Am 15. April wurde es während der heiligen Messe gesegnet und  wir erzählten den Mitgliedern der Pfarrei seine inspirierende Geschichte.

Diese Nachricht lief aus am 30/06/2012.



Ungarische Provinz: ├ťbergabe des Maria-Ward-M├Ądchengymnasiums an die Piaristen

Am 19. Mai 2012 fand in Kecskemét im Rahmen eines Familientages die feierliche Übergabe des Maria Ward Mädchengymnasiums mit Internat an die Piaristen statt. Es war ein guter Anlass für Danksagung, für Abschiednehmen und Vorschau auf die Zukunft mit den Piaristen. An diesem Ereignis nahm Sr. Elisabeth Kampe CJ teil, die für die ungarische Provinz im Generalat zuständig ist. Am Vormittag gab es Grußworte, Podiumdiskussionen über „Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft” und eine Gebetstunde, in der wir Gott und den Mitmenschen für alles Gute Dank sagen konnten und in der wir für die gute Zukunft der Schule gebetet haben.  Während des ganzen Tages gab es verschiedene interessante Programme für die Kinder: Volkstanz, Handwerksprogramme, Pony reiten, Bemalen des Asphaltes im Schulhof, Bogenschiessen und Darbietungen  unserer Schülerinnen. Nach einem gemeinsamen Piknik im Schulhof gab es eine Überraschung: drei grosse Torten mit Wappen der beiden Ordensgemeinschaften.  Das grösste Geschenk für die ungarische Provinzleitung ist, dass die Schule nach einer langen Phase der Krise und des Suchens jetzt so gut für die Zukunft gesichert werden konnte.
 
 
 
 
 

Diese Nachricht lief aus am 30/06/2012.



Aufforderung zu einer Mystik der offenen Augen

Bei einem Workshop zur Botschaft der Generalkongregation trafen sich am 11. Februar fünfzig Schwestern der MEP, die in ihrem jeweiligen Umfeld mit Nöten jeder Art konfrontiert sind – sei es mit der Not von Migranten, von Kindern mit Lernschwierigkeiten, von Behinderten oder auch mit der Glaubensnot von Menschen, denen es sehr schwer fällt, sich in der real existierenden Kirche heimisch zu fühlen. Der Austausch war lebhaft und bereichernd, und ein Höhepunkt war sicher der Bericht Sr. Martha Zechmeisters über die extremen Verhältnisse in ihrem derzeitigen Wirkungskreis in El Salvador.
 
Sie betonte, dass wir uns – egal wo wir leben – unter einen sehr hohen Anspruch stellen, wenn wir von uns sagen, dass wir „mutige Prophetinnen“ sein wollen, die das Risiko eingehen, „den Skandal einer durch Ungerechtigkeit verwundeten Welt anzuklagen“. Ganz ernst genommen kann uns das schon in unseren ‚gemäßigten Breiten‘ an unsere Grenzen bringen – in El Salvador war so eine Lebenshaltung in den letzten Jahrzehnten extrem gefährlich. Aber wo immer wir leben ist es unsere Aufgabe, die Augen nicht zu verschließen vor all dem Unrecht, das unsere Welt entstellt.
 
 

Diese Nachricht lief aus am 30/06/2012.